Sehr geehrte Mandanten,

Volker Siegel hat den Fachanwaltskurs zum Fachanwalt für Arbeitsrecht dieses Jahr erfolgreich absolviert.

Arbeitsrecht

Sie haben eine Kündigung erhalten? Egal ob ordentliche oder außerordentliche Kündigung? Kündigungen sind einschneidende Ereignisse für Arbeitnehmer.

 

Umgehender fachlichen Rat für Arbeitnehmer

 

  • Soll Kündigungsschutzklage erhoben werden oder nicht?
  • Soll ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen werden?
  • Welche Auswirkung hat die Kündigung auf Sperrfristen beim Arbeitsamt?
    Die Frist zur Klageerhebung ist relativ kurz: Nach drei Wochen muss das Arbeitsgericht angerufen werden.

 

Regeln, die für Arbeitgeber zu beachten sind

 

  • Kündigungen sind schnell ausgesprochen, aber erstaunlich oft formal falsch und damit nicht wirksam.
  • Kündigungen müssen übermittelt werden. Auch das geschieht häufig nicht rechtswirksam. Die finanziellen Folgen können gravierend sein. Insoweit ist es sinnvoll, fachlichen Rat einzuholen.
  • Wenn Arbeitnehmer kündigen wollen, ist häufig ein lukrativer neuer Arbeitsplatz in Aussicht. Hier sind aber häufig lange Kündigungsfristen oder Wettbewerbsklauseln im Weg. Diese Problematik kann mit fachlicher Hilfe meistens gelöst werden.

Im Arbeitsrecht unterstützen wir Sie in allen Belangen

  • Ihr Arbeitgeber gewährt Ihnen keinen Urlaub oder will den nicht genommenen Urlaub nicht abgelten?
  • Sie möchten wegen der Babypause die Stundenzahl reduzieren und danach wieder voll einsteigen?
  • Ihr Arbeitgeber zahlt keinen Lohn?
  • Sie möchten einen Betriebsrat gründen?
  • Sie haben eine außerordentliche Kündigung erhalten?
  • Sie haben eine ordentliche Kündigung erhalten?
  • Ihr Arbeitnehmer hat einen erheblichen Schaden verursacht?
  • Sie möchten einen Arbeitnehmer außerordentlich kündigen?

Es gelten kurze Fristen gelten, die strikt einzuhalten sind!

Außerordentliche KündigungDaher empfiehlt sich der Gang zum Anwalt immer sofort in Konfliktsituationen.

  • Beispiel Kündigung: Die Frist für die Kündigungsschutzklage dauert exakt drei Wochen ab Erhalt der Kündigung. Wenn Sie also am 01. Januar zum 31.08. gekündigt werden, endet die Kündigungsfrist am 21. Januar, obwohl sie da noch mitten im Arbeitsvertrag stehen. Die Frist muss beim zuständigen Gericht eingegangen sein.
  • Wenn Sie Ihren Lohn einklagen wollen, enthalten viele Arbeitsverträge Ausschlussklauseln. Viele dieser Klauseln sind auch wirksam und müssen eingehalten werden.
  • Wenn Sie Ihre Arbeit reduzieren wollen, gibt es ein gestuftes Anspruchsverfahren: Zunächst müssen Sie spätestens zwei Monate vor Beginn der Reduzierung einen Antrag beim Arbeitgeber stellen, dann müssen Sie nach zwei weiteren Monaten Klage erheben.
  • Wenn Sie Ihren Arbeitnehmer kündigen wollen, weil dieser sich gegenüber Ihnen strafbar gemacht hat, dürfen Sie das nur innert zweier Wochen ab Kenntnis der Kündigungsgründe tun.
  • Kündigungen werden übrigens erst dann wirksam, wenn sie beim Gekündigten, meistens dem Arbeitnehmer, auch tatsächlich ankommen. Das ist auch bei einem Poststreik der Fall.

Außerordentliche Kündigung - Oft lohnt der Gang vor Gericht

Bei fast jeder verhaltensbedingten Kündigung (außerordentliche Kündigung) lohnt sich der Gang vor das Gericht: Arbeitsämter verhängen regelmäßig Sperrzeiten von zwölf Wochen. Zeit, in denen Sie kein Arbeitslosengeld und keinen Lohn erhalten. Es lohnt sich, gegen eine außerordentliche Kündigung vorzugehen, auch wenn es zunächst peinlich wirkt. Nach meiner Erfahrung wird die außerordentliche Kündigung meist zumindest in ordentliche Kündigung umgewandelt.

Wer bezahlt die Kosten?

ine Erstberatung kostet zwischen 20,00 € und 190,00 €. Sie können nach dieser Erstberatung einschätzen, welche Rechte Sie haben und ob sich das Streiten lohnt. Wenn Sie keine Geldmittel zur Verfügung haben, unterstützen wir Ihren Prozesskostenhilfeantrag. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, ist unser Service für Sie, dass wir die Deckungszusage einholen. Sie müssen Ihre Rechtsschutzversicherung nicht selbst anrufen, das übernehmen wir gerne für Sie.

Weitere Schwerpunkte unserer Kanzlei im Arbeitsrecht

 

  • Die Kanzlei schult und berät Betriebsräte bei deren täglichen Arbeit. Die Sichtweise ist naturgemäß arbeitnehmerorientiert. Firmenpolitische Entscheidungen werden berücksichtigt.
  • Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedingt, dass Arbeitszeiten verkürzt und verlängert werden müssen. Der Gesetzgeber hat hierfür ein ganzes Gesetz geschaffen. Die Durchsetzung der Teilzeitansprüche wird zunehmend erleichtert. Bei der Durchsetzung von Teilzeitwünschen können wir helfen.
In besonderen Fällen greifen wir auf ein Netzwerk von zahlreichen Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsberatern zu. Auf diese Weise ist eine umfassende Betreuung aus einer Hand gewährleistet um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Das gleiche gilt für arbeitsrechtliche und organisatorische Konflikte innerhalb von Unternehmen und Behörden.
 

Aktuelles

Das Thema Kündigung ist immer mit Unsicherheiten verbunden: Zunächst muss eine schlechte Nachricht überbracht werden. Oder man hat sich vor der Kündigung so sehr über den Mitarbeiter oder Arbeitgeber geärgert, dass man eben nicht mehr klar denken und handeln kann. Damit muss eine Kündigung auf der einen Seite rechtssicher und auf der anderen Seite emotional richtig ausgesprochen werden.

Das Bundesarbeitsgericht scheint eine Trendwende bei außerordentlicher Kündigung wegen Diebstählen zu vollziehen: Nicht jeder Fall von Diebstahl führt zu einer außerordentlichen Kündigung. Die Abwägung der Umstände wird wieder stärker berücksichtigt. als in den letzten Jahren.

Bisherige Rechtslage: Auch Bagatelldiebstähle führen zu Außerordentlicher Kündigung

Noch bis vor kurzem wurde judiziert, dass bei Bagatelldiebstählen auch langjähriger Mitarbeiter  durchweg das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber als vollständig zerrüttet angesehen wurde.

Unbezahltes Praktikum über acht Monate.
Unter dem Az. 2 Ca 1482/13 urteilte das Arbeitsericht Bochum am 25. März 2014 folgendes:
Einer jungen Frau (19 Jahre) wurde im Oktober 2012 seitens einer REWE Filiale eine Lehrstelle in Aussicht für September 2013 gestellt. Dafür müsse sie zunächst ein unbezahltes Praktikum absolvieren. Auf ein Praktikum folgte das nächste und das übernächste. Diese Kette unbezahlter Praktika zog sich bis März 2013. Im März 2013 erhielt sie dann die erhoffte Lehrstelle ab 1. September 2013. Allerdings sollte sie noch von März bis September, also nahezu ein weiteres halbes Jahr unbezahlt weiter arbeiten. Erst im Juli 2013 wollte sich die Praktikantin diesen Zustand nicht mehr gefallen lassen. Sie klagte die Zahl der kostenlosen Stunden ein und multiplizierte das mit 10,00 € pro Stunde, Endbetrag: 17.281,50 €. Ein Vergleichsvorschlag des Gerichts über 13.000,00 € lehnte der Supermarkt ab.

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